Monitoring 2019

Die Lokale Aktionsgruppe hat ein Monitoring als Management-Werkzeug zur zielgerichteten Umsetzung des LES vorgesehen. Durch das Monitoring soll eine regelmäßige und systematische Erfassung und Überprüfung der Prozesse und Abläufe erfolgen.

Projekt-Entwicklung:

Das LAG-Management arbeitet erfolgreich, so dass in der bisherigen Förderperiode 2014-2019 24 Projekte mit einem Fördervolumen von 855.004 € entwickelt, durch den Lenkungsausschuss geprüft und verabschiedet, größenteils auch eingereicht und genehmigt wurden. 24 Projekte – 10 Einzelprojekte und 14 Kooperationsprojekte.

10 Einzelprojekte 2015-2019 (zzgl. LAG-Management und LES-Erstellung)
14 Kooperationsprojekte 2015-2019

Projekt-Aufteilung auf die Entwicklungsziele – Budget der LAG

Verteilung der Umsetzung in den einzelnen Entwicklungszielen:

Nicht in allen Entwicklungszielen konnten Projekte erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden. Nachfolgende Abweichungen sind aktuell August 2019 festzustellen – siehe Darstellung Monitoring Budget-Verteilung:

  • Entwicklungsziel 1. Tourismus und Naherholung: Wie bereits in der vergangenen Förderphase, so ist der Bedarf nach Fördermitteln im Tourismus und der Naherholung hoch. Daher wurden auch 35% der zur Verfügung stehenden Mittel dafür vorgesehen.
  • Entwicklungsziel 2. Alm, Landwirtschaft und Forsten: Wie bereits in der vergangenen Förderperiode stellt es sich als große Herausforderung dar, Projekte in dem Entwickungsziel zu entwickeln und voranzutreiben. Die eingeplanten Mittel von 20% aus dem Startbudget werden aller Voraussicht nicht abfliessen.
  • Entwicklungsziel 3 Kultur, Gesellschaft und demographische Wandel: Sehr erfreulich sind die 8 Projekte in diesem EZ. Aufgrund von drei größeren Projekten muss festgestellt werden, dass die anfänglich 20% eingeplanten Mittel in dem Entwicklungsziel nicht ausgereicht haben.
  • Entwicklungsziel 4. Energie und Mobilität: Aufgrund der hohen Programm-Konkurrenz in diesem Bereich erscheint es als äusserst schwer, Projekte in diesem Entwicklungsziel über LEADER zu fördern. Dennoch ist es gelungen, zwei Kooperationsprojekte darin zu entwickeln und zur Beantragung zu bringen.
  • Entwicklungsziel 5. Wirtschaft und regionale Wertschöpfung: Einige Projekte aus anderen Entwicklungszielen decken einen Teil des Entwicklungszieles 5 ab, so dass man nicht davon ausgehen darf, dass das Ziel der LES nicht erfüllt werden wird. Allerdings wäre es wünschenswert auch in diesem Bereich ein Projekt zur Beschlussfassung zu bekommen.

Zielerreichung der festgelegten Meilensteine des Staatsministeriums:

Trotz engagierter Arbeit wird die Region die gesetzten Ziele des Meilensteines am 31.10.2019 nicht ganz erreichen. Nachfolgende Abweichungen sind aktuell August 2019 festzustellen – siehe Darstellung Monitoring Budget-Verteilung:

  • Der Fördermittelanteil gebundener Mittel durch Einzelprojekte mit einer Höhe von 961.613 € übertrifft das gesetzte Ziel des Meilensteines von 900.000 € um 61.613 €.
  • Der Fördermittelanteil gebundener Mittel durch Kooperationsprojekte mit einer Höhe von 153.391 € verfehlt aktuell um 146.609 € das Ziel des Meilensteines von 300.000 €.

Kritische Würdigung – Zielerreichung der LES:

  • Die Mittel-Aufteilung aus der LES (siehe Seite 40 der LES) wird wohl aller Voraussicht nicht erreicht, so dass zum aktuellen Zeitpunkt eine Verschiebung der Mittel von Entwicklungszielen 2, 4 und 5 nach EZ 1. Und EZ 3. ratsam sein wird. Vorschlag wird für die Jahreshauptversammlung vorbereitet.
  • Bezüglich dem kommenden letzten Meilenstein am 31.10.2019 muss festgehalten werden, dass zum aktuellen Zeitpunkt noch drei Projekte kurz vor der Bewertung des Entscheidungsgremiums stehen. Und der Meilenstein für Einzelprojekte wohl erreicht werden wird. Nicht aber für Kooperationsprojekte!
  • Da die meisten Kooperationsprojekte im Jahr 2019 abgeschlossen werden und zur Umsetzung führen können, wäre es zu bedauern, wenn negative Konsequenzen der Nichterreichung des Meilensteines das Budget der LAG zu stark belasten würden.
  • Kooperationsprojekte sind deutlich aufwendiger als Einzelprojekte, daher ist diese Entwicklung äusserst positiv zu bewerten. Nicht zuletzt, da es durch die regionale Kooperation zu wertvollem Austausch zwischen Alpen, Seengebiet und Voralpenland kommt, der ohne ein gemeinsames Ziel/ Projekt so nicht erfolgt wäre.